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Mit 13 Jahren wurde Dominik Heinz an Dr. Hoch's Konservatorium als Schüler aufgenommen. Sein erstes Solokonzert am Klavier, bei dem er ausschließlich Eigenkompositionen der Öffentlichkeit präsentierte, gab er im Alter von 14 Jahren. Dieser Auftritt fand bei der Presse große Beachtung. Später spielte Dominik Heinz in der Big Band des Dr. Hoch's Konservatorium als Keyboarder. Mit 15 gründete er eine eigene Band, der er bis heute vorsteht und deren Repertoire sich ausschließlich aus seinen Eigenkompositionen rekrutiert. Ein Teil dieses Repertoires konnte man bereits im Radio zu hören bekommen.
In den folgenden Jahren trat Dominik Heinz sowohl als Chorsänger wie auch als Klavierbegleiter und Solist auf. Dabei sang er in verschiedenen Chören und wirkte bei Schallplattenaufnahmen und zahlreichen Konzerten mit (unter anderem in der Frankfurter Alten Oper und der Jahrhunderthalle). Durch die aktive Mitwirkung in Chören gewann Dominik Heinz einen breiten Erfahrungsschatz und ein reichhaltiges praktisches Wissen über Probengestaltung und Auftrittsvorbereitung. Sein Debut als in den Chor eingebundener Gesangssolist gab Dominik Heinz bei einem Konzert des Chores L´Esperence in Frankreich für den er auch als Klavierbegleiter fungierte. Um seine gesanglichen Fähigkeiten zu perfektionieren, begann der Bariton im Anschluß an sein neunsemestriges Kompositionslehrestudium an Dr. Hoch's Konservatorium ein Gesangsstudium an der internationalen Gesangsschule "Scuola del Belcanto Appiani". Aufgrund seines Talents wurde er Meisterschüler bei Maestro Appiani und von ihm zum Opern- und Konzertsänger ausgebildet.
Dominik Heinz wirkte als Korrepetitor für Angestellte der Musicals Tommy in Offenbach und Sunset Boulevard in Niedernhausen und als Eurythmiebegleiter an der Waldorfschule in Frankfurt am Main. Zur Zeit ist er als Dozent für Klavierspiel und Gesang an der Musikvolkshochschule Hochtaunuskreis tätig. Desweiteren pflegt er eine rege Konzerttätigkeit als Gesangssolist im "Belcanto Ensemble Bad Homburg e.V.", mit dem er auch Konzertreisen unternimmt. So führten diese Konzertreisen ihn auch zurück in das Land seines Debuts als Sänger - nun aber mit vollständig ausgebildeter Stimme: Am "Theatre Municipal de Moulins" gab Dominik Heinz den "Don Giovanni", "Nabucco", "Rodrigo Marquis von Posa" aus Don Carlos und den "Renato" aus Un Ballo in Maschera.
Seit 1994 ist Dominik Heinz Chorleiter der ”Rödelheimer Neuner”, einem renommierten Frankfurter Chor, der bereits 1923 gegründet wurde und aus Funk und Fernsehen bekannt ist. Gemeinsam hat man bereits mehrere CDs produziert und zahlreiche Konzertreisen unternommen. Auf der zum 75-jährigen Jubiläum des Chores aufgenommenen CD befinden sich 21 größtenteils deutschsprachige Titel (davon sind 3 Kompositionen und 9 Arrangements von Dominik Heinz). Eine andere CD beinhaltet Spirituals, die alle von Dominik Heinz für Chor mit Bandbegleitung arrangiert wurden -- ein Sounderlebnis: bis zu fünfstimmiger Chorgesang, Big Band Sounds, Orgel-, Klavier-, Saxophon-, Blues-Harp- und Whistling-Soli. Nicht nur im Bereich deutscher und englischsprachiger Musik aktiv wird bei den Rödelheimer Neunern auch die anspruchsvolle lateinische Kirchenmusik gepflegt. Unter anderem begab man sich nach Italien: dort hat Dominik Heinz die Uraufführung seiner G-Dur-Messe persönlich geleitet.
Der Komponist Dominik Heinz hat Aufführungen vieler seiner Werke selbst geleitet, darunter Uraufführungen im In- und Ausland, im Rundfunk und im Kaiserdom zu Frankfurt am Main. Das a capella "Ave Verum" von Dominik Heinz im Kaiserdom war die erste Uraufführung mit den ”Preußen”. Seit Januar 1998 ist Dominik Heinz der Chorleiter der dem Frankfurter Polizeichor e.V. angehörigen ”Preußen”. Mit ihnen unternahm er Konzertreisen nach Brynmawr (Wales/England), Istambul (Türkei), Valletta (Malta), Santorin (Insel Santorini) und in zahlreiche deutsche Städte (z.B. Dresden, Nürnberg, etc.) Ferner wurde ein Video mit Gesang und Show produziert und zusammen mit der Big Band des HR mehrere Auftritte im Fernsehen absolviert (2000, 2002, 2003, 2004, 2005). Im Jahr 2000 wurde im Rahmen der 15-jahrfeier der Preußen das Chorstück “Wir sind die Preußen” uraufgeführt. Im Jahr 2001 im Konzertsaal des Kurhauses Bad Homburg folgte die Uraufführung des Chorwerkes “Frühling” und im Jahr 2003 wurde ein Stimmungslied mit dem Titel "Ans zwa gluck gluck gluck" im Fernsehen präsentiert. Zusammen mit dem Hessischen Polizeiorchester konzertierte man im Kurhaus Bad Homburg. Zahlreiche Chor und Orchesterarrangements von Dominik Heinz wurden dort zu Gehör gebracht. 2004 folgte die Uraufführung von „Wandrers Nachtlied“ im Rahmen eines Konzertes in Istambul (Türkei). Doch nicht nur von ihm selbst werden die Kompositionen von Dominik Heinz aufgeführt. Ein besonderer Erfolg des Komponisten Dominik Heinz war im Jahre 2003 die Uraufführung seines „Stabat Mater“, das er bereits im Jahre 1999 komponiert hatte. Eine szenische Aufführung mit Chor fand in Key West (USA) stadt. Einige Zuschauer haben sogar noch 30 Minuten nach Ende der Vorstellung geweint. Die szenische Darstellung in Kombination mit der bewegenden Musik hatte diese Emotionsausbrüche hervorgerufen.
Aus den genannten Repertoirebeispielen lässt sich die Vielseitigkeit des Komponisten Dominik Heinz ersehen. Auch als Chorleiter deckt Dominik Heinz das gesamte Spektrum ab: In der Zeit von 2000 bis 2002 leitete er zusammen mit seinem jüngeren Bruder Thassilo Heinz den Kinderchor seiner örtlichen Gemeinde St. Cyriakus in Rödelheim: "Die Singerei". Seine Verbundenheit zur örtlichen Kirche kommt auch darin zum Ausdruck, dass er bei besonderen Anlässen oder in Vertretung des örtlichen hauptamtlichen Kirchenmusikers die Orgel im Gottesdienst spielt. Höhepunkt der gemeinsamen Arbeit der beiden Brüder Heinz für die Cyriakusgemeinde war die Uraufführung des von ihnen gemeinsam komponierten Kindermusicals "Gefangen bei den bösen Geistern" im Sommer 2001.
Seit 2002 leitet Dominik Heinz neben den bereits erwähnten Chören "Rödelheimer Neuner" und "Die Preußen" den MGV Steinfurth "Frohsinn", der sich im laufe seiner Geschichte vom reinen Männergesangsverein zu einem Chorverein mit Kinderchor, Jungem Chor 'Crescendo', Frauenchor und Männerchor entwickelt hat. Unter Dominik Heinz wurde zusätzlich noch eine Mixed-Barbershop-Formation ins Leben gerufen bei der er nicht nur "leitet", sondern auch mitsingt. Während die Nachwuchschöre Kinderchor und Junger Chor 'Crescendo' des "Frohsinn" von zwei Chorleiterinnen dirigiert werden, leitet Dominik Heinz die beiden Hauptchöre: den Männerchor und den Frauenchor, die sowohl separat auftreten und auch als gemischter Chor mit nahezu 80 Personen singen (respektive kommt man groß gemischt zusammen mit den Sängerinnen des 'Crescendo'-Chors auf ca. 100 aktive Sänger und Sängerinnen). Ergebnisse der Zusammenarbeit sind neben zahlreichen Konzerten und Auftritten 3 CD-Produktionen und die Uraufführung der weihnachtlichen Chorwerke „Transeamus usque Bethlehem“ und „In dunkler Nacht zu Bethlehem“, die ebenfalls Kompositionen von Dominik Heinz sind.
Ferner leitet der Chorleiter Dominik Heinz seit 2003 den „Sängerchor der Bäcker e.V.“ in Frankfurt am Main und den Chor „Eintracht Inheiden e.V.“ bei Hungen (Lahn-Dill-Kreis). Dominik Heinz ist seit 1998 Mitglied der GEMA und seit dem Jahr 2000 Mitglied im Fachverband Deutscher Berufschorleiter. Der Fachverband hat ihn im Jahr 2003 zum Kassenprüfer bestellt. Des weiteren wurde Dominik Heinz 2005 in den Musikausschuss des Sängerkreises Frankfurt am Main (im Deutschen Sängerbund e.V.) gewählt.
Dominik Heinz erhielt Auszeichnungen für nationale und internationale Verdienste um die Musik und die Völkerverständigung u.a. durch die Römisch-Katholische-Kirche in Italien, die Städte Birmingham in England, Sarcelle in Frankreich sowie das Verteidigungsministerium der USA. Eine besondere Würdigung seiner Leistung als Chorleiter wurde Dominik Heinz zuteil, als man den von ihm geleiteten frankfurter Chören eine so hohe Bedeutung zumaß, dass man sie beide auf dem Cover des über 200 Seiten starken Buchs "Chöre in Frankfurt" (im Thomas Schäfer Verlag Bremen erschienen) abbildete. Dieses Werk stellt die 70 wichtigsten frankfurter Chöre detailiert vor und beinhaltet ein Verzeichnis von insgesamt fast 200 frankfurter Chören. Als einen der bedeutendsten Chorleiter Frankfurts hatte man Dominik Heinz im Jahr 2001 auch gebeten ein würdiges Abschlußkonzert zum Kirchentag, der in jenem Jahr in Frankfurt am Main stadtfand, zu gestalten. Unter Mitwirkung des Instrumentalensembles Legrand, Solisten (Simone Garnier, Claudia Appiani und Peter Fiolka) kam ein Chorkonzert der Spitzenklasse zustande, das unter dem Motto "Gebete aus Opern" ein neuartiges Repertoire in die Kirche brachte.
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